Ratgeber
Soll mein Hund einen Mantel bekommen?
Gerade kleine Hunderassen sind dem kalten Boden sehr nah und neigen dazu zu frieren. Auf jeden Fall sollte ein frierender Hund etwas Warmes wie einen Mantel oder Pullover bekommen. Aber auch größere Rassen können frieren. (z.B. Windhunde – ihnen fehlt einfach ein schützendes Fettpolster)
Auch Regenbekleidung kann nützlich sein. Wenn der Hund nass ist, sollte er die Möglichkeit haben, sich trocken zu toben. Tut er das nicht, schützen Sie ihn von vorn herein vor Nässe mit einem Mantel, egal ob großer oder kleiner Hund. Bitte denken Sie daran, ein nasser Hund kann sich schnell erkälten.
Wichtig: in geheizten Räumen die Kleidung gleich ablegen, denn Hunde sind eher gegen Wärme empfindlich als gegen Kälte!
Pfotenschutz
Feuchtigkeit und Kälte machen die Pfotenballen des Hundes spröde und rissig. Das kann schmerzhaft sein. Gerade im Winter bereiten gesalzene Wege dem Hund große Schmerzen.
Was können Sie tun? Pfoten nach dem Spaziergang mit klarem, handwarmen Wasser säubern (keine Seifenzusätze) Fell zwischen den Ballen vorsichtig herausschneiden, damit Eis- und Schneeklumpen nicht hängen bleiben. Zusätzlich können Sie die Ballen mit etwas Vaseline oder Melkfett
einreiben. Das hält die Haut sanft und geschmeidig. Tipp: meiden Sie im Winter gesalzene Wege. Vielleicht können Sie mit dem Auto ein Stück raus fahren und dort laufen.
Übrigens Hundschuhe sind nicht ratsam: versuchen Sie mal ab heute barfuss zu laufen, das ist für Sie undenkbar, genau so wie für Ihren Hund ab heute mit Schuhen zu laufen!
Soll ich meinem Hund Vitamin- und Mineralprodukte geben?
In den handelsüblichen Nahrungsmitteln sind ausreichend Vitamine und Mineralien in den Zutaten enthalten. Einige Futtersorten haben auch noch Vitaminzusätze. Wenn der Hund gesund und fit ist, benötigt er keine weiteren Zusatzprodukte. Im Gegenteil, es kann leicht eine Überdosierung erreicht werden, die gesundheitliche Störungen hervorrufen kann. Verabreichung von Zusatzprdukten sollten vorher mit dem Tierarzt abgeklärt werden.
Eine gesunde Alternative sind die neuen Frucht-Angebote. Anstatt Leckerli sind diese ohne Zusatzstoffe und enthalten Vitamine und Mineralien aus den Früchten!
Mein Kind wünscht sich ein Haustier zu Weihnachten
Liebe Eltern, bitte bedenken Sie, ein Tier ist kein Weihnachtsgeschenk. Ist dennoch dieser Wunsch sehr groß: vertagen Sie den Tierkauf auf sechs Monate. Haben Sie dann schon alles vergessen, war es die richtige Entscheidung. Ist aber der Wunsch gewachsen und die Familie ist in die Planung über Haltung und Ernährung gegangen, dann können Sie jetzt den Wunsch verwirklichen.
Schneegastritis
Frißt Ihr Hund im Winter Schnee? Die meisten Hundebesitzer kennen das Problem. Einigen Hunden macht das gar nichts aus. Andere hingegen reagieren mit Erbrechen und Durchfall. Warum? Der Magen wird durch den eiskalten Schnee gereizt. Das kann bis zur Magenschleimhautentzündung führen. Ist es mal soweit gekommen, sollten Sie einen Tag lang nichts mehr füttern. Wasser muss immer ausreichend zur Verfügung stehen. Danach bitte wieder langsam beginnen zu füttern mit etwas gekochtem Reis und Quark. Sicherheitshalber sollten Sie einen Tierarzt zu Rate ziehen.
Ab und zu bekommt mein Hund einen klitze kleinen Hühnerknochen ...
Knochen von Hühnern oder Geflügel sind tabu! Einerseits können sie den Darm versperren - Darmverschluß droht und endet im schlimmsten Fall tödlich. Zum Anderen können diese spitzen Knochen die Darmwand durchbohren, was ebenfalls, wenn es nicht sofort erkannt und operiert wird, zum Tod führen kann. Also auf keinen Fall füttern.
Aber richtig lecker und sehr verträglich sind diese getrockneten Hühnerbeine. Sie dürfen mit gutem Gefühl gegeben werden.
Warum darf mein Hund keine Schokolade bekommen?
Schokolade enthält Inhaltsstoffe (Theobromin), die für Hunde giftig sind. Bei kleinen Hunden braucht es auch nur eine kleine Menge an Schokolade, die bereits eine tödliche Wirkung haben kann. Also immer ausser Reichweite aufbewahren.
Zahnstein bei Hunden
Die Gabe von Trockenfutter zur Zahnpflege oft nicht ausreicht.
Futter wird meist verschlungen, wenig gekaut.
Optimal ist ein Naturprodukt wie z.B. Schweineohren oder Rinderohren.
Der Hund hat lange zu Kauen. Die Zähne werden auf natürliche Weise gereinigt
und die Bildung von Zahnbelag verhindert.
Futter umstellen - aber richtig
Das neue Futter sollte über einen Zeitraum von 8-10 Tagen unter das gewohnte Futter gemischt werden.
Erst sehr wenig, dann immer etwas mehr, bis man ganz umstellt.
Eine raschere Umstellung verursacht bei den meisten Hunden Durchfall.
Hilfreiche Adressen:

Naturheilpraxis für Hunde.
Isabel Berger-Vincon
www.brettenhalls.de
Beim Tod des besten Freundes
Tierbestattungen
www.ACHAT-Tierbestattung.de